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Der Anti-Aging-Boom geht auch an der IT-Branche nicht vorbei. Was passiert also wenn ein Softwarefossil eine Verjüngungskur macht? Die Antwort gibt das Dortmunder Unternehmen QuinScape. Dort entwickelten Programmierer aus dem Jahrzehnte alten Textsatzsystems TeX und einer neuen Reihe praxisnaher Makropakete die Software ‚DocScape’. Medizin für echte Ansprüche.
Dortmund, 27.04.2006
DocScape ist ein datenbankbasiertes System, mit dem sich innerhalb von einer Sekunde ganze 100
Seiten eines umfangreichen Produkt-Kataloges druckfertig erzeugen lassen. Vollautomatisch, auf
Knopfdruck. Kein aufwendiges Hin-und-Her-Verschieben von Texten, Bildern und Tabellen in
QuarkXpress mehr. Und man sieht es dem Produkt nicht an. Ganz im Gegenteil: Mit DocScape erzeugte
Produkt-Kataloge gewinnen Designer-Preise. Tatsächlich. Und wer mag, kann sie auch noch als
Druckvorlage im Internet präsentieren, wo sie mit einem einfachen Klick in der gewünschten Sprache,
inklusive der länderspezifischen, technisch-inhaltlichen Anpassungen abrufbar sind.
Von der eigentlichen Erstellung des Print- und Online-Materials sieht der Anwender gar nichts.
Aber im Innern des Rechners passiert eine ganze Menge. Dort transkribiert DocScape die im
Unternehmen vorhandenen Produkt-Datenbanken in das System, wo es die künftigen Katalogseiten auf
Grundlage eines Entwurfsrasters layoutet. Dieses Raster bestimmt die Formatierung der Seite und
wird vom Unternehmen selbst definiert. Über das Regelwerk kontrolliert der Anwender also das
Endergebnis. Schließlich werden die Daten noch in PDF-Dateien umgewandelt und stehen dann zum Druck
bereit.
Eigentlich gar nicht so kompliziert. Aber äußerst wirkungsvoll: Das Unternehmen spart bares
Geld, besonders im Bereich der globalen Produkt-Kommunikation. Das bestätigt auch das
Design-Leuchten-Unternehmen ERCO, langjähriger DocScape-Kunde. Moderne Wirtschaftlichkeit bei
höchster Gestaltungsqualität – eben ganz DocScape.
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