
Wie eine Maschine Seiten gestalten kann
Eine häufig im Zusammenhang mit DocScape gestellte Frage ist, wie eine "dumme" Maschine kreativ
eine Seite gestalten kann. Der Frage liegt die Erfahrung zugrunde, dass ein menschlicher Gestalter
durch "scharfes Hinsehen" eine gute Entscheidung treffen kann, wo ein Element (bspw. ein Bild) auf
einer Seite platziert werden sollte.
An dieser Stelle ergibt sich eine interessante Analogie zum
Computerschach. Es ist mittlerweile unbestritten, dass Schachcomputer den
allergrößten Anteil aller menschlichen Schachspieler schlagen. Auch hier kann man mit Fug und Recht
behaupten, dass ein erfahrener Schachspieler dem Brett ansieht, welche Züge sinnvoll geprüft werden
sollten und insofern intelligente Entscheidungen trifft, die einem Computer kaum beizubringen
sind.
Auf der anderen Seite gibt es keinen Grund dafür, dass ein Mensch und ein Computer für die
Erreichung desselben Ziels auch denselben Vorgehensweg wählen müssen. Im Gegenteil zeigen die
Erfahrungen aus der Künstlichen Intelligenz, dass beide Spieler ihre Stärken haben und diese
individuell nutzen sollten. Der große Vorteil eines Computers ist es, stumpf eine gigantische Menge
an Dingen ausprobieren und bewerten zu können. Alle gängigen Schachcomputer basieren auf diesem
Ansatz und der Erfolg ist unbestritten.
Analog hierzu ist es DocScape möglich, in Sekundenschnelle tausende alternativer
Seitengestaltungen intern auszuprobieren und nach vorgegebenen Kriterien - beispielsweise dem
Platzbedarf - zu bewerten. Im Resultat gestaltet eine "dumme Maschine" Seiten indem zulässige
Alternativen durchgespielt und nach Zielvorgaben bewertet werden.
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